„Wohin soll sich unsere Gemeinde in den nächsten zehn, 15 Jahren entwickeln?
Wie schaffen wir’s, Tradition und Fortschritt unter einen Hut zu bringen?

appell

Mein Apell an Regionalverband, Landratsamt und Politik

Fortschritt braucht Raum zur Entfaltung
„Bauplätze und Gewerbeflächen sind für die Zukunftsfähigkeit St. Johanns unerlässlich. Während früher die Gemeinde über deren Ausweisung frei entscheiden konnte, bedarf es heute der Zustimmung übergeordneter Behörden.

Deshalb appeliere ich eindringlich an den Regionalverband, an Landrat Thomas Reumann samt Kreistag und unsere Abgeordneten im Land- und Bundestag: Ziehen Sie mit uns an einem Strang, stehen Sie uns zur Seite. Beweisen Sie Ihre Solidarität mit unserer Gemeinde und mit der Region. Hier haben Sie die beste Gelegenheit dazu  – und wir haben ein Recht darauf!

Der Regionalverband selbst geht davon aus, dass St. Johann in 15 Jahren weniger als 4.800 Einwohner hat. Und zwar mit einem deutlich höheren Durchschnittsalter. Sollte diese Prognose eintreffen, wird unsere Gemeinde vollends ausbluten, und unsere Kinder werden hier keine Zukunft haben. Dem stellen wir uns mit aller Macht entgegen.

Vor allem Schulen, Kindergärten und Kleinkindbetreuung brauchen unser größtes Engagement. Einrichtungen für Sport und Freizeit, die Förderung der Vereinsarbeit sind für ein lebendiges St. Johann unerlässlich.

Deshalb noch einmal meine dringende Bitte: Lassen Sie den Worten von der Förderung des ländlichen Raums Taten folgen! Unterstützen Sie uns. Wir werden engagierte und zuverlässige Partner sein. Das verspreche ich.“

 

 

buergerversammlung_1Bürgerbeteiligung braucht Öffentlichkeit
Ich werde nichtöffentliche Beratungen des Gemeinderats auf Sachverhalte begrenzen, bei denen es rechtlich zwingend vorgeschrieben ist. Das sind erfahrungsgemäß die wenigsten. Soviel Öffentlichkeit wie nur möglich ist nach meinem Selbstverständnis Bürgerrecht. Das gilt für das Rathaus insgesamt und für den Gemeinderat ganz besonders. Und eine transparente Kommunalpolitik sehe ich als unbedingte Voraussetzung für Bürgerbeteiligung.

 Bürgerversammlung
Die letzte Bürgerversammlung liegt über 10 Jahre zurück. Als Bürgermeister werde ich zur nächsten noch diesen Herbst einladen; und dann Jahr für Jahr. Hier behandeln wir mit Infoständen und Workshops wichtige Themen, über die wir zum Abschluss alle zusammen diskutieren. Die Ergebnisse sind Hausaufgaben für Gemeinderat und Verwaltung. Und vor allem: Diese Bürgerversammlung ist der Beginn eines Bürgerforums – für jeden, der Lust hat, St. Johann mitzugestalten.

 

Wirtschaftsförderung ist der Motor unserer Entwicklungwirtschaft
Sie beginnt damit, unsere schon ansässigen Betriebe nach Kräften zu unterstützen. Das Mindeste: ein offenes Ohr für jeden Selbstständigen, egal, wie groß seine Firma ist. Unbürokratisch denken und handeln führt in vielen Fällen zum Ziel.
Auch hier ist mein Hintergrund als Bankkaufmann von großem Wert. Dass wir dringend neue Unternehmen brauchen, wissen wir alle.
Und zwar solche, die moderne Ausbildungs- und Arbeitsplätze bieten. Deutschlands Wirtschaft floriert bestens, in Baden-Württemberg ganz besonders. Ich sehe überhaupt nicht ein, dass dies an uns vorübergehen soll.

Modernes Management für bessere Finanzen
Entweder wir bringen mehr Geld in die Gemeindekasse und bauen massiv Schulden ab, oder wir treten auf der Stelle. Als Bankkaufmann stehe ich für eine professionelle Finanzwirtschaft und vor allem für unternehmerisches Denken und Handeln. Ich werde hart dafür arbeiten, den Bevölkerungsrückgang zu stoppen und neue Bewohner zu gewinnen neue Unternehmen anzusiedeln alle zur Verfügung stehenden Fördertöpfe zu nutzen sparsamst zu wirtschaften.

 


biosp_allErfolgsmodell Biosphärengebiet
St. Johann gehört zu den reizvollsten Gegenden des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Mit integriert sind bisher lediglich Upfingen, Lonsingen und Gächingen. Ich trete entschieden dafür ein, dass auch Würtingen, Ohnastetten und Bleichstetten beitreten. So können wir die enorme öffentliche Wahrnehmung des Bio­sphärengebiets wirkungsvoll nutzen. Wie erfolgreich dies sein kann, zeigen die entsprechende Zahlen anderer Gemeinden. In unserer Nähe zu OutletCity Metzingen sehe ich konkrete Chancen, auch zahlungskräftige Gäste anzuziehen.

Wer nicht wirbt, stirbt
In der Wirtschaft stimmt dieser Spruch seit jeher – zwischenzeitlich für Städte und Gemeinden ebenso. Professionelle Öffentlichkeitsarbeit und Werbung gehören zu unseren wichtigsten Aufgaben der Zukunft.
Hierfür bringe ich viel Erfahrung mit – durch Public-Relation und Kampagnen für Wirtschaft und Politik. Deswegen weiß ich auch, dass es nicht auf teure Hochglanzprospekte ankommt, sondern auf eine intelligente, sympathische Präsentation. Die Homepage von St. Johann gehört dringend erneuert. Und zwar nicht nur als moderne Visitenkarte nach außen, sondern auch als Medium zur Information für unsere Bürger.

Ortsteile – miteinander und füreinanderorte
Bleichstetten, Gächingen, Lonsingen, Ohnastetten, Upfingen, Würtingen – jedes Dorf eine gewachsene Einheit mit eigenen Bedürfnissen und Besonderheiten. Mein Grundsatz: Je stärker und lebenswerter die Ortsteile, desto stärker und erfolgreicher St. Johann insgesamt. Ich bin dafür, dass jeder Ortsteil so weit wie möglich über seine Angelegenheiten selbst entscheidet – und hierfür möchte ich allen ein eigenes Budget zur Verfügung stellen. Es muss nicht sein, dass der Gemeinderat über jede Einzelheit entscheidet, das können die Ortschaftsräte besser. Wie ich es mit den Ortschaftsverfassungen halte? Ganz einfach: Wenn ein Ortsteil seine Abschaffung wünscht, werde ich das unterstützen. Aber niemals gegen seinen Willen!

 

lebendige_heimatLebendige Heimat auch für alte Menschen
In Würde alt werden, und zwar dort, wo man schon jeher gelebt hat. Bei uns trifft das glücklicherweise auf die meisten zu. Damit dies so bleibt und auch hochbetagte Menschen gut aufgehoben sind, braucht es sowohl ehrenamtliche als auch professionelle Betreuung. Dies zu unterstützen, ist für mich eine Herzensangelegenheit. Über den geplanten Bau eines Seniorenwohnheims freue ich mich sehr.

 

bauwagen

Wo unsere Jugendlichen für sich sein können
Ich weiß, zu den zahlreichen Bauwagen gibt es auch kritische Stimmen, sicher auch immer wieder berechtigt. Grundsätzlich finde ich es jedoch großartig, dass unsere Jugendlichen ihre Interessen selbst in die Hand nehmen. Der Gruppe, der Ersatz für ihren Bauwagen zugesagt wurde, versichere ich, dass ich die angedachte Lösung unterstützen werde. Und grundsätzlich bitte ich alle schon heute: Wenn es etwas zu regeln gilt, redet mit mir!